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Anegada - die überraschend andere Insel


Als Columbus die British Virgin Islands 1493 entdeckte, schien er Anegada, 24 Kilometer nordwestlich der anderen Inseln im Atlantik, übersehen zu haben. Wenn er sie gesehen hätte, wäre er mit Sicherheit ein für alle Mal davon überzeugt gewesen, einen Vorposten von Indien erreicht zu haben. Denn, wie die Inseln im Südpazifik oder im Indischen Ozean, ist Anegada ein Kalkstein- und Korallenatoll.



Schöne Sonnenaufgänge auf den Virgin Islands. Foto: BVI Tourist Board

Obwohl Anegada 24 Quadratkilometer bedeckt, ist es nicht schwer die Insel zu verfehlen. An der höchsten Stelle liegt Anegada nur gut 8 Meter über dem Meeresspiegel. Seefahrer stellten im Laufe der Zeit fest, dass das Korallenriff, das sich hier ausdehnt, äußerst tückisch ist. Über 300 Schiffe sanken bei Anegada, mehr als irgendwo sonst in der Karibik.

Die Verlockungen von Anegada sind über wie unter der Wasseroberfläche gleichermaßen groß. Da sie vollständig von weißen Sandstränden umgeben ist, können Besucher meilenweit laufen, ohne einer Menschenseele zu begegnen. Die gesamte Bevölkerung von Anegada umfasst nur etwa 250 Menschen und obwohl es einen Zeltplatz und einige Apartments gibt, ist das Anegada Reef Hotel mit 16 Zimmern die größte Touristeneinrichtung auf der Insel. Besucher erreichen die Insel mit dem Flugzeug von Beef Island oder mit dem Schiff von einem der vielen Yachthäfen der BVI’s. Als überlaufen wurde dieses Paradies noch nie beschrieben.

Es gibt ein halbes Dutzend Plätze, an denen man auf Anegada essen kann, entweder in der Siedlung oder an der Loblolly Bay an der nördlichen Küste der Insel. Es gibt sogar einen Geschenkeladen, der handgemachte Keramik und originelle Kunstgegenstände verkauft. Für die meisten Urlauber ist die Insel eher als Ziel eines Tagesausflugs zu empfehlen. Sie ist ein Ort für vollständige Entspannung, an dem man zurück zur Natur findet.

Die Regierung und die Bürger der BVI’s legen größten Wert darauf, ihre Häuser so natürlich wie möglich zu gestalten. Der Erfolg ist auf allen Inseln unübersehbar,

nirgendwo jedoch so offensichtlich wie auf Anegada, die Dank der BVI Nationalparkstiftung überwiegend zur siedlungsfreien Zone deklariert wurde und Vögel und Wildtiere schützt. Die Stiftung hat eine Flamingokolonie in einem Vogelschutzgebiet aufgebaut, das auch für viele andere Arten von Reihern, Fischadlern und Seeschwalben einen geschützten Raum darstellt. Für Anegadas Tierpopulation, mehr als 2000 wilde Ziegen, Esel und Rinder, hat sie weite Flächen des Inlandes als Lebensraum bewahrt.

 

Zu den bedrohten Arten, denen hier eine neue Überlebenschance gegeben wurde, gehört auch der Steinleguan, ein finster schauendes, aber harmloses Reptil, das bis zu 1,50 Meter lang und bis zu 20 Pfund schwer werden kann. Man bekommt ihn selten zu Gesicht, auch wenn er auf Anegada schon seit Tausenden von Jahren beheimatet ist. Seine Umgebung hat sich in all den Jahren kaum verändert und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es zukünftig dazu kommen wird.

 

Quelle: BVI Tourist Board / bearbeitet von ulaub-heute.de






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