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Chicago - wo das Herz Amerikas schläg


Von Eva Schlieperskötter

"In the middle of nowhere", mitten im Herzen des amerikanischen Kontinents liegt sie - Chicago - die drittgrößte aller US Städte. Hier wurde der Blues erfunden, machte der Jazz sich einen Namen, hier verkaufte Mc Donalds seine ersten Burger und begeistern die Cubs, Bears und der Chicago Bulls Millionen von Fans.


Chicago - "die Stadt der breiten Schultern" wie Carl Sandburg sie in seinen Gedichten einst nannte, steht seit jeher für Erfolg, Wirtschaftswachstum und unverwüstlichem Lebenswillen. Hier scheint der amerikanische Traum allgegenwärtig. Breite Straßen, riesige Wolkenkratzer und großflächige Parks verleihen der Stadt ein Bild, das großherziger nicht sein könnte.

Chicago ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Stadt der Superlative. Wie Phönix aus der Asche entstand sie nach dem großen Brand von 1871 aus dem Nichts. Damals wuchsen die ersten Wolkenkratzer, die noch heute durch ihre vielfältige Architektur begeistern. Gebäude im Stil des Gotik, Art Deko, des Modernismus und Verglasungen prägen die Skyline am Lake Michigan und lassen das Herz jedes Architekturliebhabers höher schlagen. Chicago beherbergt auch das größte Gebäude Amerikas - den Sears Tower. Den schönsten Ausblick erhält man allerdings vom John Hancock Observatory an der North Michigan Avenue. Ein Besuch bei Nacht ist um so interessanter, denn erst dann kommt das typische Schachbrettmuster der Stadt und die Beleuchtung der Skyline zur Geltung.


In den 30er Jahren genoß Chicago den Ruf einer Gangsterstadt, in der Korruption und Bandenkriege den Alltag bestimmten. Scarface - alias Al Capone - verübte hier 1929 am Valentinstag ein Maschinengewehrmassaker, das die Stadt in Angst und Schrecken versetzte. Noch heute kann man Touren folgen, die einen auf die Spuren der Dandies und Gangster der 30er führen und einen am Mythos Chicago teilhaben lassen.

Berühmt ist die Stadt auch für ihre extremen Wetterverhältnisse. Trockenheißen Sommern stehen eiskalte Winter gegenüber. Aufgrund der ständig wehenden Brise wird die Stadt von den Bewohnern auch "The Windy City" genannt. Die Präsenz des Lake Michigan mildert das Klima der Stadt ein wenig. Besonders empfehlenswert an brütendheißen Sommertagen ist der Strand an Chicagos Gold Coast. Hier kann man im See schwimmen, den Profis beim Beachvolleyball zusehen oder am Navy Pier eine Jacht mieten und gemütlich entlang der Skyline segeln.


Ein Besuch am Navy Pier , der Vergnügungsmeile Chicagos, sollte auf jeden Fall eingeplant werden. Hier kann man wunderbar den Tag verbummeln, kulinarische Genüsse aus aller Welt probieren, Souveniers shoppen und bei einem Budweiser im Biergarten der lokalen Jazzcombo lauschen.

Unweit vom Navy Pier und direkt am Lake Michigan liegt der Grant Park, die grüne Lunge Chicagos. Hier finden jedes Jahr im Sommer Events wie das Annual Chicago Blues Festival oder das Annual Chicago Gospel Festival statt, zu denen jeder freien Eintritt erhält und es sich bei einem Picknick auf der Wiese im Park gemütlich machen kann. Wenn möglich sollte man den Annual Taste of Chicago im Grant Park miterleben, bei dem Restaurants aus aller Herren Länder kleine Kostproben ihrer Gerichte anbieten.

Eine weitere Attraktion des Grant Park ist die Buckingham Fountain, die schon durch die Serie um Al Bundy - "Eine schrecklich nette Familie" - Kultstatus erhielt. Bei Nacht erleuchten bunte Scheinwerfer die stündlich stattfindende Wassershow an der Fontaine


Für Kunstinteressierte bietet Chicago das Art Institute of Chicago, das Ausstellungen zu asiatischer, afrikanischer und amerikanischer Kunst beherbergt. Das Museum of Contemporary Art präsentiert Kunst moderner amerikanischer Künstler . Besonders lohnenswert ist ein Besuch im Field Museum of Natural History, in dem imposante Ausstellungen angefangen von den Ureinwohnern des mittleren Westens bis hin zu Dinosauriern gezeigt werden.

Einen ausgedehnten Shoppingtrip unternimmt man auf der North Michigan Avenue, wo große Namen wie Crate and Barrel, Saks und der Water Tower Place am historischen Wasserturm Chicagos vertreten sind. Die innovativeren und jüngeren Designerläden findet man etwas außerhalb von downtown auf der Belmont Street. Dorthin fährt man am besten mit der UBahn ( red, brown and purple line ). Das Viertel von Belmont mit seinen Designer-, Secondhand und Gothicshops zieht allerlei unterschiedliches Szenevolk an.


Nach dem Shopping kann man sich in Gino's East Pizzeria an der Ecke North Michigan Ave / Superior Street eine echte kulinarische Chicagoer Spezialität gönnen - die Deep Dish Pizza. Das ungewöhnliche Ambiente des über und über mit Graffiti bemalten Restaurants lockte schon Stars wie Bruce Springsteen und Ronald Reagan zum Dinner. Etwa 200 Meter weiter nördlich auf der Michigan Ave findet man das beste Burgerrestaurant Chicagos. Schon die Inneneinrichtung der Cheesecake Factory erinnert an das Innere eines Cheeseburgers. Doch nicht nur die Burger, sondern auch der hausgemachte Cheesecake sind göttlich und von einer Person kaum zu bewältigen. Auf dem Rockin' Ribfest im Juli an der Ecke Randolph/Odgen erlebt man das echte kulinarische Amerika - rauchende Grills, Spareribs und jede Menge Barbecuesauce.


In Chicagos Nightlife laden unzählige Blues- und Jazzclubs zum verweilen ein. Sowohl das Blue Chicago on Clark, der Cotton Club, als auch The Back Room for Jazz sind bekannte und beliebte Nightspots. Selbst am Navy Pier treten ab und zu lokale Größen der Jazzszene auf. Wer es lieber etwas moderner mag ist im Viertel River North/ River West gut aufgehoben, wo sich Michael Jordan's eigenes Restaurant, das Hard Rock Cafe und der Club Excalibur befinden.

 

Für mehr Infos:

http://www.cityofchicago.org






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