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Cat Island


Cat Island, im Süden der Bahamas gelegen, zählt sicherlich zu den unbekannteren Zielen des Inselreichs. Neben kilometerlangen, menschenleeren Stränden und einigen wenigen Hotels erwarten den Gast hier die höchste Erhebung der Bahamas und geheimnisvolle Geschichten.


Bis 1926 hieß Cat Island „San Salvador“: die Insel, wo Columbus zum aller-ersten Mal seinen Fuß auf den Boden der „Neuen Welt“ setzte. Wissenschaftler identifizierten dann jedoch die Nachbarinsel Watling’s Island als den ersten Anlaufhafen des genuesischen Entdeckers, und seitdem gebührt ihr der Name San Salvador. Der neue Name Cat Island ist auf den Piraten Arthur Catt zurückzuführen, der zu Beginn des 18. Jahrhunderts in der Karibik als Freibeuter sein Unwesen trieb. Angeblich hatte dieser in einer der zahlreichen Höhlen der Insel einen bisher noch unentdeckten Goldschatz vergraben.

Die etwa 75 Kilometer lange Insel gehört zu den fruchtbarsten der Bahamas. Kartoffeln, Zwiebeln und Tomaten werden hier angebaut. Durch die zahlreichen grün bewachsenen Hügel ist das Eiland landschaftlich recht reizvoll, wenn auch überwiegend fast menschenleer. Nur circa 1.500 Bewohner leben noch in gut einem Dutzend Ortschaften. Der bekannteste Sohn der Insel heißt Sydney Poitier, einst Schauspieler und jetzt Botschafter seines Heimatlandes in Japan.


Früher galt Cat Island mit seinen fast 40 großen Baumwollplantagen als äußerst wohlhabend, doch von den einstigen prunkvollen Herrenhäusern zeugen heute nur noch verwitterte Ruinen. Auffällig sind die zahlreichen verfallenen, kleinen Hütten am Rande der einzigen großen Straße, die über die Insel führt: ehemalige Sklavenunterkünfte. Aber auch die traditionellen bahamesischen Häuser, wo das Küchen- und Backhaus immer separat vom Wohnhaus steht, fallen ins Auge.

Hauptattraktion der Insel ist jedoch der Mount Alvernia, mit 63 Metern die höchste Erhebung der Bahamas. Ein Kreuzweg führt zum Gipfel, auf dem sich „The Hermitage“ befindet, ein Minikloster mit keltischem Rundturm, byzantinischem Gewölbe und gotischen Fenstern, das sich der Franziskanermönch Father Jerôme in den 40er Jahren gebaut hat. Die Mühe des Aufstiegs wird belohnt mit einer herrlichen Aussicht auf das grüne Land bis zum dunkelblauen Atlantik auf der einen Seite und dem türkisfarbenen Meer des Golfs auf der anderen Seite. Der Pater lebte hier oben ganz allein, bis er 1956 in Alter von 80 Jahren starb. An diesem Ort fand er auch seine letzte Ruhe.


Außer zahlreichen Geschichten über Piraten und versteckte Schätze kursieren auf Cat Island auch viele Erzählungen von Geistern und übersinnlichen Erscheinungen. Der Obeah-Kult, ähnlich dem Voodoo-Zauber auf Haiti, hat seinen Ursprung in den afrikanischen Wurzeln der Bevölkerung. Mittels magischer Kräfte und mysteriöser Rituale versuchen die Obeah-Männer und -Frauen dem Schicksal nachzuhelfen und es in die passende Richtung zu lenken. Flaschen und Dosen mit geheimnisvollem Inhalt, die an den Bäumen und Hütten der Bevölkerung hängen, sollen Böses abwenden.

Der Gast erlebt Cat Island als eine abgeschiedene Insel mit herrlich einsamen Stränden, die teilweise rosafarben schimmern. Vor der Küste befinden sich prächtige Tauchgründe. Das unter deutscher Leitung stehende Greenwood Inn gehört zu den renommierten Tauchbasen der Bahamas und ist das größte Hotel der Insel mit 20 Zimmern. Das rustikale Fernandez Bay Village verfügt über 12 Villen, die mit bis zu vier Personen belegt werden können.






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