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Andros


Andros, die größte Insel der Bahamas mit circa 6.000 Quadratkilometern Fläche, gilt als die urwüchsigste Insel des Archipels. Unzählige Wasserarme, Seen, Mangrovensümpfe und Pinienwälder prägen die Landschaft und bieten Heimat für zahlreiche Tier- und Vogelarten. Nur etwa 8.000 Menschen leben in den kleinen Dörfern an der Ostküste. Die Westküste, auch „the Mud“ genannt, besteht - wie der Name sagt - aus Sumpfgebiet. Als Kolumbus hier landete, nannte er die Insel „La Isla del Espirito Santo“ - Insel des Heiligen Geistes. Ihren heutigen Namen Andros verdankt sie wohl dem britischen Gouverneur Sir Edmund Andros.


Weltweit bekannt geworden ist Andros durch das vor der Ostküste liegende Barrier Reef, das mit fast 230 Kilometern Länge nach den großen Riffen vor Australien und dem mittelamerikanischen Belize das drittgrößte der Welt ist. Damit gilt Andros als ein El Dorado für Taucher und Schnorchler. Hinter dem Riff, auch als „the Wall“ bezeichnet, öffnet sich eine fast 2.000 Meter tiefe Meeresrinne: „the Tongue of the Ocean“. Taucher erforschen ebenfalls gern die „Blue Holes“, Kalksteinhöhlen, aus denen aus bis zu 60 Metern Tiefe Süßwasser an die Meeresoberfläche sprudelt.

Durch den Fischreichtum erfreut sich Andros großer Beliebtheit bei den Hochseeanglern und ist stolz auf das Attribut „bone-fishing capital of the world“. Doch auch Blue Marlins, Barracudas, Tintenfische und große Barsche werden an Land gezogen. Fast alle der stets kleinen Hotels (zwischen fünf und zwanzig Zimmer) organisieren Ausfahrten zum „bone-fishing“ oder Hochseefischen.


Über Wasser hat Andros ebenfalls einiges zu bieten: In der unberührten Natur leben unzählige Tier- und Vogelarten, unter anderem bis zu 1,80 Meter lange Echsen oder der unter Naturschutz stehende Bahamas-Papagei. In den Wäldern gibt es über 50 verschiedene Orchideenarten. „Small Hope Bay Lodge“, mit 20 Naturstein-Bungalows die größte und nach ökologischen Gesichtspunkten geführte Hotelanlage, organisiert mehrmals jährlich Treffen und Touren für Ornithologen und Botaniker.

Ein typisches Mitbringsel ist „Androsia“, die farbenfrohen Batiktextilien, die nur auf dieser Insel in einem kleinen Betrieb hergestellt werden.


Andros lebt auch von seinen Legenden: angeblich soll der bekannte Pirat Sir Henry Morgan, bevor er in den Adelsstand erhoben und als britischer Vize-Gouverneur in Jamaica eingesetzt wurde, seine Pretiosen bei Morgan’s Bluff versteckt haben. Die Chick Charnies, koboldartige Wesen mit einem roten Auge, drei Fingern und drei Zehen hängen mit ihren Schwänzen an den Pinienbäumen. Sie foppen die Menschen, verscheuchen aber auch die bösen Geister und beschützen die Guten. Unter Wasser treiben die Luscas ihr Unwesen: tintenfischähnliche Geschöpfe, die in den dunklen und mysteriösen Unterwasserhöhlen, den Blue Holes, beheimatet sind. Diese bösen und gefährlichen Geister schicken Taucher und Fischer mitsamt ihren kleinen Booten in den Tod, wenn immer diese versuchen, in ihr Reich einzudringen.

Andros ist mehrmals täglich ab Nassau mit der Bahamasair zu erreichen. Wer Zeit hat und es etwas uriger mag, kann auch das Postschiff nehmen






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