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Exuma


Wer träumt nicht davon, einmal allein auf einer Insel zu sein und fernab der Hektik unserer modernen Zivilisation Ruhe, Meer und Natur zu genießen? Nur circa 80 Kilometer südöstlich von der bahamesischen Hauptstadt Nassau befindet sich ein solches Refugium: Exuma.



Exuma aus der Luft betrachtet. Foto: BTO

Hier zeigt die Natur ihr schönstes Gesicht: glasklares, in allen Grün- und Blautönen glitzerndes Wasser, puderfeine, weiße Sandstrände, versteckte Buchten und Cays und oft weit und breit keine Menschenseele. Der größte Teil der 365 Inseln und Mini-Inselchen ist unbewohnt und nur mit dem Boot zu erreichen. Die circa 3.550 Einwohner leben auf Great und Little Exuma, den beiden südlich gelegenen Hauptinseln, die durch eine schmale, einspurige Brücke verbunden sind. Auf Great Exuma befindet sich auch der Flughafen von George Town, wo die Bahamasair-Maschinen aus Nassau und Florida landen. Taucher, Schnorchler, Segler und einfach nur Ruhe suchende Touristen genießen die Abgeschiedenheit der Inseln ebenso wie die Angler, die sich hier zum „Bone-Fishing“ treffen.



Kleine Wunder der Natur - der Land und See Park von Exuma. Foto: BTO

Der Exuma Cays National Land & Sea Park - nur auf dem Wasserwege zu erreichen - besteht aus einem 45.000 Hektar großen Land- und Seeareal, das bereits 1959 weltweit zum ersten und einzigen Schutzgebiet dieser Art erklärt wurde. Der berühmte „Bahamas-Drachen“, ein Felsleguan, der bis zu knapp einem Meter lang werden kann, ist hier ebenso beheimatet wie zahlreiche tropische Vögel und eine äußerst vielseitige Meeresfauna und -flora.

Jedes Jahr im April findet die Family Island Regatta statt. Dann erwacht die Hauptstadt George Town aus ihrer tropischen Schläfrigkeit. Scharen traditioneller, einheimischer Boote, die sogenannten „Working Boats“ segeln um den Titel „Bester der Bahamas“. Ein unterhaltsames Begleitprogramm in karnevalsähnlicher Atmosphäre, das oft erst in den frühen Morgenstunden zu Ende geht, läßt auch an Land keine Langeweile aufkommen.



In Docs Bar gibt es ein kühles Bier. Foto: BTO

Viele Bewohner in Exuma tragen den Familiennamen Rolle. Es gibt sogar zwei Siedlungen namens Rolleville und Rolle Town. Diese stehen in Verbindung mit Lord Denys Rolle, der im 18. Jahrhundert den ersten Baumwollsamen und mehr als 300 Sklaven nach Exuma bringen ließ. Als 1834 in den britischen Kolonien die Sklaverei abgeschafft wurde, schenkte sein Sohn den ehemaligen Leibeigenen ungefähr 2.800 Hektar Land. Aus Dankbarkeit nahmen sie den Namen Rolle an. Das Land wird seitdem von Generation zu Generation weitergegeben und darf nicht an Außenstehende verkauft werden. Die Bewohner leben heute vom Ackerbau. Ihre kleinen Wohnhäuschen fallen durch die hübschen Pastellfarben auf.



Schöne Insel Exuma. Foto: BTO

Rosafarbig angestrichen ist auch das älteste Hotel der Insel, das Peace & Plenty, das nach dem Schiff des Lord Rolle benannt wurde. Die sehr malerische Bar des Hauses ist in einer ehemaligen Sklavenküche untergebracht und heute beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher. Dieses Hotel bietet ebenso wie das The Palms at Three Sisters Jean-Michel Cousteau’s Schnorchelabenteuer an. Unter professioneller Leitung lernen die Touristen den richtigen Umgang mit Schnorchel und Maske und erfahren mehr über die ökologische Bedeutung der Unterwasserwelt. Auf Stocking Island, einer vor Great Exuma gelegenen Insel mit traumhaft schönen Stränden, befindet sich die kleine, aber feine Öko-Ferienanlage Higgins Landing. Die fünf Bungalows, liebevoll mit Antiquitäten im amerikanischen Neu-England Stil ausgestattet, werden ausschließlich durch Solarenergie und Regenwasser gespeist.

Auf Exuma scheint die Zeit wahrhaft stehen geblieben zu sein; ein kleines Paradies, das hoffentlich noch recht lange erhalten bleibt.






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