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Zugreise mit Hund


Für kürzere Strecken ist eine Zugreise mit dem Hund im Allgemeinen angenehm. Allerdings sollte der Hund ruhig und umgänglich sein, der weder fremde Leute vor Freude anspringt noch sie misstrauisch anknurrt. Denn sonst gibt es schnell Ärger mit den Mitreisenden – und dann heißt es für Hund und Halter Abteil wechseln. Kleine Vierbeiner in Transportboxen werden umsonst befördert, größere Hunde an der Leine zahlen den halben Preis des Erwachsenenpreises (Blindenhunde gratis!).

Es gibt aber auch Vergünstigungen, etwa wenn der Hundehalter eine Bahncard besitzt oder wenn spezielle Wochen-, Monats- oder Jahreskarten für Vierbeiner in Anspruch genommen werden. So genannte Kampfhunde dürfen nicht mitreisen. Ein Maulkorb sollte vorsichtshalber eingesteckt werden, falls der Schaffner darauf besteht. Im Restaurant sind die Tiere nicht erlaubt. Hauptreisezeiten sollten unbedingt vermieden werden. Das Gedränge auf den Gängen wäre alles andere als ratsam für eine Fahrt mit Hund. Eine Reise bei Nacht empfiehlt sich am ehesten, vor allem, wenn ein Schlafabteil gebucht wird (es gibt reine Schlafwagenzüge beispielsweise in die Schweiz oder nach Österreich). Allerdings muss mit einem Vierbeiner das gesamte Abteil gebucht werden. Reservierungen für vierpfotigen Reisebegleiter können nicht vorgenommen werden. Sollte mal eine sehr lange Zugreise tagsüber unumgänglich sein, ist es notwendig, längere Umsteigepausen einzulegen. So kann sich der Hund die Beine vertreten und andere Geschäfte erledigen.

Weitere Infos gibt es bei der Deutschen Bahn, Servicetel. 01805/ 99 66 33, im Internet unter www.bahn.de, beim nächsten Reisebüro oder Reisecenter/ Fahrkartenschalter am Bahnhof.

Bei der Reise ins Ausland sind die Einreisebstimmungen zu beachten, ebenso die Frage: Ist der Hund im Zug erlaubt? In Österreich und der Schweiz dürfen die Vierbeiner ohne Probleme im Zug mitreisen. Sie zahlen den halben Preis oder reisen umsonst (kleine Hunde in Boxen sowie Blindenhunde). Eine Maulkorbpflicht für größere Hunde herrscht allerdings auf österreichischer Seite in Straßen- oder U-bahnen sowie in Bussen. Auch im hundefreundlichen Frankreich zahlen große Vierbeiner den halben Fahrpreis, für kleine Hunde in Transportboxen sind höchstens fünf Euro zu zahlen. In den Niederlanden fahren kleine Hunde in der Box umsonst, große zahlen einen ermäßigten Preis. In U- oder Straßenbahnen muss allerdings der volle Preis gezahlt werden. Ähnliches gilt für Belgien. Ebenfalls sehr angenehm ist ein Urlaub für Hundefreunde in Dänemark sowie in Finnland, wo es Sonderabteile für Hund und Halter in Zügen gibt. Vierbeiner kosten hier zwischen fünf und acht Euro (je nach Entfernung). Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Tiere erlaubt, die Fahrpreise variieren je nach Gebiet. Was Italien betrifft, so sind Hunde in Zügen, Bahnen und auch Bussen erlaubt, müssen aber eventuell einen Maulkorb tragen und zahlen die Hälfte des Zweite-Klasse-Fahrpreises. In Spanien sollte eine Zugfahrt vermieden werden: Hunde müssen in den Gepäckwagen! Portugal hingegen erlaubt Vierbeiner in Zügen, wenn ein Kinderfahrschein für das Tier gelöst wurde, verbietet Hunde aber in Straßen- oder U-Bahnen. In Griechenland dürfen Vierbeiner nicht in die Intercityzüge, können aber zum halben Fahrpreis oder umsonst (kleine Hunde in einer Transportbox) in anderen Zügen mitfahren. In Bussen sind sie verboten, was auch in der Türkei zutrifft, wo sie wiederum in Zügen mitreisen dürfen.






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