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Gesundheitsrisiken für den Hund


In einigen Ländern und Gebieten besteht die Möglichkeit, dass sich der Vierbeiner mit bestimmten Krankheiten ansteckt. Risiken und Vorbeugungsmaßnahmen werden hier kurz vorgestellt:

Babesiose

Diese Krankheit kommt weltweit vor, besonders in den Mittelmeerländern und den Tropen sowie in Ungarn, auch in der West- und Südschweiz. Es handelt sich um eine Blutparasitenkrankheit, die durch Zecken übertragen wird und die von der Selbstheilung bis zum Tod verlaufen kann. Symptome: Atemnot, Mattigkeit, Schwäche, Kreislaufstörungen, Fieber. Vorbeugung: Mittel gegen Zecken mitnehmen sowie bereits vor Reiseantritt den Hund gegen Zecken behandeln (mit speziellem Haarspray). Ebenfalls gibt es eine Babesiose-Impfung, die zwei bis drei Monate vor dem Urlaub gemacht wird und den Hund vor einem tödlichen Verlauf der Krankheit schützen soll. Darüber hinaus gibt es noch eine Impfung, die den Vierbeiner für etwa vier Wochen vollkommen für die Krankheit immun macht. Tierarzt fragen!

Ehrlichiose

Fieber, Krämpfe und Lähmungen sind die Zeichen dieser Blutparasitenkrankheit, die vor allem in subtropischen Gebieten vorkommt. Auch hier erfolgt die Übertragung durch Zecken, daher auch hier Mittel gegen Zecken anwenden.

Filariose

Drei bis sechs Monate nach der Infektion äußert sich diese Herzwurm-Erkrankung, die vor allem in Spanien (Valencia, Andalusien), Afrika, USA, im Süden Kanadas, Australien und Neuseeland auftritt, durch Appetitlosigkeit, Mattigkeit, Gewichtsverlust, chronischen Husten oder Atemnot. Ein Hund kann von einem oder mehr als 100 Würmern befallen werden, die eine Länge von fünfzehn bis fünfunddreißig Zentimetern haben können. Da die (heilbare) Krankheit durch eine bestimmte Moskitoart übertragen wird, empfiehlt es sich, den Hund gegen blutsaugende Stechinsekten mit einem speziellen Mittel einzusprühen. Außerdem ist es sinnvoll, eine spezielle Wurmkur zur Vorbeugung durchzuführen. Ebenfalls zur Prophylaxe dient ein Mittel, das unter die Haut des Tieres gespritzt wird und den Hund etwa einen Monat vor den Filarien schützt. Tierarzt fragen!

Leishmaniose

Nicht heilbar ist diese Blutparasitenkrankheit, die oft den Tod des Vierbeiners bedeutet. Vorkommen: Mittelmeer, aber auch am Genfer See, in der Normandie, Paris. Symptome: Ekzeme, Schuppen, Haarausfall, Abmagerung, Fieber, gestörtes Allgemeinbefinden (es kann Monate oder Jahre dauern, bis die Krankheit ausbricht). Die Krankheit wird durch kleine Fliegen (vor allem Sandfliegen) übertragen. Vorbeugung: Spray gegen Fliegen, Hautwunden desinfizieren, reinigen, eventuell abdecken.

Die vorgestellten Gesundheitsrisiken sollten nicht überbewertet werden. Vor Reiseantritt sollte der Tierarzt befragt werden, ob er vor bestimmten Erkrankungen in dem jeweiligen Urlaubsland warnt. Er wird dann alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen besprechen und anordnen, die für den Hund relevant sind.

 






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