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Die südtiroler Weinstrasse


Zwischen Alpen und Dolomiten gelegen, verbindet Südtirol alpine und mediterrane Kultur. Sein angenehmes und mildes Klima beeinflusst sowohl die freundliche Mentalität seiner Bewohner, als auch die Gestaltung der Landschaft. Südtirol gilt seit jeher als Zentrum der Weinbaukultur und des Apfelanbaus. Endlose Obstgärten und Traubenplantagen durchziehen die Landschaft von Brixen bis Bozen. Hier befindet sich auch die Weinstrasse Südtirols. Sie schlängelt sich durch die Obst – und Weinberge des Etschtales, des Überetsches und des Unterlandes bis nach Salurn. Wo bis zum 18. Jahrhundert noch Sumpfgebiet war, steht die Natur in Gärten, Wiesen und Mischwäldern nun in voller Blüte. Südtirol ist nicht nur ein „Muss“ für Weinliebhaber, sondern auch für Wanderer.


Die bekannteste Weinregion des südlichen Südtirols ist die Region um Eppan/ Appiano. Sie stellt das größte Weinbaugebiet Südtirols dar und ist berühmt für die erlesene Qualität ihrer Trauben. Auf einer Höhe von 280 bis 940 Metern über dem Meeresspiegel umfasst die Region tiefe Täler mit steilen Berghängen und felsige Bergspitzen. Inmitten von geschützten Wäldern liegen die beiden Badeseen Eppans – der kleine und der große Montiggler See. Zwischen den sanften Hügeln der Weinberge wachsen Zitronenbäume und Palmen. An den warmen Hängen des Etsch – und Eisacktales zwischen Schlanders und Salurn gedeiht die Vernatschrebe, aus der die berühmten Weine Lagrein, Blauburgunder, Merlot , Cabernet und Rosenmuskateller gekeltert werden. Doch auch die weißen Weine wie Weißburgunder, Chardonnay, Gewürztraminer und Riesling sind hier sehr beliebt.

 

Weinbau hat in Eppan eine lange Tradition. Erste Belege der südtiroler Trinkkultur stammen bereits aus dem fünften Jahrhundert vor Christus. Als ältestes Weinbaugebiet des deutschsprachigen Raumes hatte die Region im Mittelalter ihre Blütezeit. Und obwohl im 20. Jahrhundert die Traubenplantagen immer mehr zugunsten der Obstplantagen wichen, stellt das Gebiet nach wie vor einen der wichtigsten Standorte für Qualitätswein in Europa dar.

In Eppan gibt es siebzehn eingetragene Kellereigenossenschaften, die aus 39 Handelskellereien und vielen Eigenbaukellereien bestehen. Die meisten Kellereien bieten ihren Gästen Degustationen und Verkostungen an.

Ein besonderer Tipp sind die Weinkulturwochen in St. Pauls, zu denen Verkostungen, Ausstellungen alter Weinbaugeräte und ein großes Fest gehören.

Die erste Weinverkostung des neuen Jahres findet traditionell im Oktober und November statt. Beim Törggelen wird der erste Nuien verkostet, werden pikante Schlachtplatten aus Hauswürsten, Geselchtem und Speck serviert, werden Käse und Krapfen gekostet und die ersten heißen Herbstkastanien probiert.

Weitere Informationen zu den Herbstfesten gibt es im Internet unter: http://www.eppan.com .

Im November laden herbstliche Köstlichkeiten zum Martinimarkt.

Einmal wöchentlich finden zudem die südtiroler Apfel- und Weinseminare statt. Dort erfährt man alles über die Herstellung, Verkostungstechniken, die Eigenschaften der Weine und Obstplantagen, die Anbauart und die neuesten Wein- und Apfelrezepte.

Für mehr Informationen siehe http://www.eppan.com .

Natürlich können die Gäste der Apfel – und Weinbetriebe im September und Oktober auch selber mithelfen, wenn es um die Ernte der Früchte geht und hautnah erleben, wie man Trauben „wimmt“.


Doch Eppan bietet über die Weinkultur hinaus noch weitere Sehenswürdigkeiten. Mit seinen über 200 Burgen und Schlössern stellt es das burgenreichste Gebiet Europas dar. Einmal pro Woche findet eine kunsthistorische Wanderung entlang der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten statt. Unter anderem werden der Kreideturm und Schloß Hocheppan besichtigt. Auf einem Felsenvorsprung gelegen bietet Schloß einen phänomenalen Blick, der einen über die Anstrengungen des Aufstiegs hinweg tröstet.

Wer es lieber etwas ruhiger und gemütlicher mag, der hat die Möglichkeit entlang der Bergstraße von St. Michael nach St. Paul einen Blick auf die sanften Hügel im Tal zu werfen. Naturfreunde dürfen sich den südlichsten Naturpark Südtirols, den Naturpark Trudner Horn, nicht entgehen lassen. Orchideen, Feuersalamander und Steinadler machen die Tier – und Pflanzenwelt einzigartig. Ein echtes Erlebnis ist auch die Bletterbachschlucht von Aldein. Der „Grand Canyon“ am Fuß des Weißhorns fördert Gesteinsschichten zu Tage, die mehr als 20 000 Jahre alt sind. Wer Glück hat, kann sogar einen Ammoniten entdecken.

Natur erleben – das kann man auch in der Region um Margreid. Hier beginnt der Fennberger Klettersteig am Fuß des Fennberges. Der Kletterpfad ist allerdings nur für geübte Kletterer zu empfehlen.

Wer es etwas ruhiger und ungefährlicher angehen lassen will, der macht eine entspannende Radtour durch die Regionen Kurtinig und Salurn. Das ehemalige Moorgebiet bietet mit seinen weiten Obstwiesen, Weinreblandschaften und Biotopen eine erholsame landschaftliche Abwechslung. Selbstverständlich sind die Regionen auch aus kunsthistorischer Sicht erwähnenswert. Zahlreiche Renaissance – und Barockbauten prägen das Bild.

Weinkenner kommen in der Region um Kaltern und Tramin besonders auf ihre Kosten. Das Südtiroler Weinmuseum in Kaltern zeigt viel Wissenswertes rund um das Keltern und die Geschichte des Weines. Imposante Weinpressen und Weinfässer veranschaulichen das „Wimmen“, Vergoren, Ausbauen und Abfüllen des Weines. Ein besonderes Highlight für Weinfreunde sind die Winzerwanderwochen des Hotel Winzerhof. Vom 12. bis zum 19. Oktober und 19. bis zum 26. Oktober können Wanderfreunde die eindrucksvolle Bergwelt und die südtiroler Gaumenfreuden erkunden. Mehr Informationen im Internet unter: http://www.kalterersee.com .

 

Weitere Informationen zur Südtiroler Weinstrasse unter:

http://www.weinstrasse.com

http://www.eppan.com

http://www.kalterersee.com

 

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