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Chirokitia - Schatzkammer für Archäologen


Die älteste Siedlung der Weltgeschichte: Die Ausgrabungen von Chirokitia brachten eine der wichtigsten Steinzeitkulturen des Mittelmeerraumes ans Licht.


Wann die ersten Menschen nach Zypern kamen, ist bis heute ungeklärt. Die ältesten Funde von Chirokitia zeugen bereits von einer relativ hochstehenden Kultur. Die Anfänge der Siedlung und die Herkunft der Bewohner sind bis heute ein Rätsel. Die Kultur wurde auf dem Hügel über dem Maroni-Fluß im 6. Jahrtausend v. Chr. heimisch. Auf der Insel fehlen aber bisher Fundstätten etwaiger Vorläufer.

Das Bachbett lieferte den Menschen nicht nur Trinkwasser, sondern auch die zum Bau der Rundhütten benötigten Steine. Ihren Speiseplan ergänzten die Chirokitier durch Fischfang und Jagd. Dass Chirokitia neben dem Ackerbau sogar schon Fernhandel betrieb, geht aus den hier gefundenen Obsidianstücken hervor. Das dunkle Lavagestein kommt auf Zypern selbst nicht vor und muss importiert worden sein.

Über die religiösen Vorstellungen und Gebräuche jener Zeit weiß man recht wenig. Unter dem Fußboden zahlreicher Hütten fanden die Archäologen Gräber, in einer Hütte sogar Überreste von 26 Bestattungen. Mehrere Tote waren mit einem schweren Stein beschwert. Grabbeigaben waren Schmuck, Vorratsgefäße - zum Teil noch mit Inhalt - Werkzeuge und kleine religiöse Idole.

Ein Besuch der steinzeitlichen Siedlung Chirokitia dürfte für den Laien besonders anschaulich sein, da sie eine der besterhaltenen ist. Drei nachgebaute Wohnstätten helfen dem Besucher, sich das Leben und die Kultur des Steinzeitalters vorzustellen.






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