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Die Bildersprache der zyprischen Ikonen


Zypern war ein Zentrum der mittelalterlichen Ikonenmalerei. Diese ist typisch für die Heiligendarstellung in der orthodoxen Kirche . In vielen Kirchen und Klöstern Zyperns sind beeindruckende Beispiele der mittelalterlichen Kunst zu bewundern.


Alle Ikonen und freskenartigen Wandmalereien, die in den Kirchen und Klöstern der Insel zu sehen sind, beinhalten eine Vielzahl theologischer Grundaussagen, die zur Zeit ihrer Entstehung als unumstößliche Wahrheiten galten. Eines der häufigsten Motive ist die Geburt Jesu, die Menschwerdung Gottes also, welche eine Abgrenzung zum Gedankengut der Häretiker darstellt, die Christus ausschließlich göttliche Eigenschaften zusprachen. Ochse und Esel sowie die Hirten und die drei Magier aus dem Morgenland fehlen in keiner Darstellung.


In der Tatsache, dass die Geburt Christi in der orthodoxen Malerei oft in einer Höhle und nicht, wie bei den Katholiken in einem Stall dargestellt wird, liegt eine Andeutung auf das Reich der Toten begründet, welches der Messias durch seinen Tod am Kreuz und die Wiederauferstehung besiegt. In manchen Bildern steht oder schwebt Christus auch über der „Hölle", als Zeichen, dass er sie beherrscht.

Interessant an den Wandmalereien zyprischer Kirchen ist besonders die technische Vorgehensweise der Künstler. Anders als italienische Fresken, die grundsätzlich nur in den feuchten Wandputz gemalt wurden, wurde hier auch auf bereits getrocknetem Untergrund gemalt. Nach einer Vorzeichnung trug der Künstler zuerst die hellen Farben auf, um dann zu den dunklen überzugehen. Mischfarben waren damals noch unbekannt, die verschiedenen Töne entstanden durch das Übereinandermalen unterschiedlicher Farben.






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