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Stockholm - Metropole auf 14 Inseln


Von Sven Sevens

Drei Jahre lang hatten Zimmerleute, Schmiede, Segelmacher, Bildschnitzer und andere Handwerker gearbeitet, um den Auftrag ihres Königs Gustav Adolf zu erfüllen: Sie sollten das teuerste und prächtigste Kriegsschiff Schwedens bauen.

Am 16. Januar 1628 inspizierte der König sein neues Flaggschiff. Die „Vasa" war 69 Meter lang und über elf Meter breit; allein um den Rumpf zu erstellen, wurden über 1000 Eichen verbaut. An Bord befanden sich beeindruckende 64 Kanonen, mit denen die Gegner der Seestreitmacht in Angst und Schrecken versetzt werden sollten.

Doch das Prunkstück der schwedischen Flotte kam nicht weit. Am 10. August 1628 tritt die "Vasa" unter dem Jubel der Stockholmer Bevölkerung ihre Jungfernfahrt an, kentert und sinkt noch im Hafen.


333 Jahre später wurde die „Vasa" geborgen, aufwendig restauriert und ist heute im „Vasa-Museum" ausgestellt, in dem in imposanter Art und Weise ein spannendes Kapitel europäischer Schiffahrtsgeschichte erzählt wird... ein Muß für jeden Stockholm-Besucher.In Prospekten wirbt Stockholm für sich einmal als „schönste Hauptstadt der Welt", was übertrieben ist, dann aber auch als „Venedig des Nordens" — ebenso falsch, denn die Stadt ist keine Kopie, sondern hat ihren eigenen Charakter.

Erbaut ist Stockholm auf 14 Inseln, und so kann man tatsächlich mitten in der Stadt baden und fischen.


Mindestens einmal im Jahr genießt die Hauptstadt Schwedens die Aufmerksamkeit der Welt - immer dann, wenn die Nobelpreise vergeben werden. Zum Festbankett werden die ausgezeichneten Wissenschaftler in die „blaue Halle" des Stadthaus geladen - ein prunkvoller Saal, der mit seinen Säulengängen an eine italienische Piazza erinnert.Einen Walzer aufs Parkett legen die Honoratioren im "goldenen Saal", der mit 18 Millionen Mosaiksteinen, die 1920 günstig in Deutschland eingekauft werden konnten, beeindruckend verkleidet ist. Das „Stadthuis" kann besichtigt werden. Allerdings muß sich der Individualtourist einer Gruppe anschließen.

Den Charme der Stadt erforscht man am besten in den engen Gassen des „Gamla Stan", der Altstadt. Hier lohnt sich ein Bummel über den Västerlanggaton, einer schmucken Einkaufsmeile mit zahlreichen Boutiquen und Antiquitätengeschäften. Nichtraucher stärken sich hier im Cafe Gramunken. Stilvoller aber ist es, bis zum Jämtoget zu gehen und in der „Sundbergs Konditori", dem ältesten Cafe Stockholms, unter mächtigen Kristalleuchtem, ein Stück Kuchen zu genießen.

Schicke Menschen aller Altersklassen sind abends am Kungsträdgardsgatan im „Cafe Opera", einer außergewöhnlichen Gaststätte, in der man in schweren Ledersesseln unter Stuck und Deckenmalerei klönt, sieht und gesehen wird. Selbst die Fahrt mit der U-Bahn ist in Stockholm attraktiver als in anderen Metropolen. Zahlreiche Stationen der „längsten Kunstgalerie der Welt" sind mit greller Malerei ausstaffiert worden.

Weitere Informationen: http://www.vasamuseet.se/tyska/indexty.html






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