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Santorini - Traum in Weiß


Eines Tages tauchte eine Insel aus den Tiefen des Meeres auf, wuchs in die Höhe, trocknete und wurde besiedelt: Santorini. Ihr offizieller Name ist Thera, aber meistens wird sie Santorin oder Santorini genannt. Die Insel gehört zu den südlichen Kykladen und fällt durch seine eigenartige Form und geologische Struktur auf.

Die Abweichungen sind auf die verheerenden Ausbrüche eines heute erloschenen Vulkans zurückzuführen. Santorini liegt zwischen Kreta, Ios und Naxos, 130 Seemeilen von Piraeus und 70 Seemeilen von Kreta entfernt. Mit dem Flugzeug ist die Insel über Athen oder innergriechisch über Naxos, Mykonos und Kreta erreichbar. Die Gesamtfläche beträgt 96 Quadratkilometer und die Länge der Küste 69 Kilometer. Auf Santorini leben rund 10 000 Einwohner, Hauptstadt ist Thira (Fira).


Highlights

Schon bei der Einfahrt in den Hafen ist der Blick auf die steile Kraterwand, deren Kammlinie von schneeweissen Häuschen gesäumt ist, beeindruckend. Die Küste fällt an der Westseite steil ab, die Ostküste dagegen ist flach und mit langen Kiesel- und Sandstränden ideal zum Baden.

Vom Hafen Skala erreicht man den 300 Meter höher gelegenen Hauptort Fira, entweder auf dem berühmten Treppenweg mit seinen hunderten von Stufen (zu Fuss oder auf dem Esel), oder mit einer Kabinenbahn. Die Stadt zeichnet sich durch ihre verwinkelten Gässchen und übermauerten Treppengängen aus.

Lohnend ist außerdem ein Besuch des Museums in Fira, wo eine berühmte Vasensammlung aus dem 7. und 6. Jahrhundert vor Christi zu sehen ist. Eindrucksvoll ist von hier aus der Blick auf die kleinen schwarzen Vulkaninseln unten im Kraterbecken, die "Kammenes" (Verbrannten), die bei Vulkanausbrüchen entstanden und zu denen man mit einem Boot übersetzen kann. Die bekannteste Strasse in Thira ist die "Strasse von Gold". Hier kann kunstvoller Schmuck mit Motiven, die aus griechischer Geschichte inspiriert sind, erstanden werden.


Einer der Höhepunkte des Santorinibesuches ist die Besichtigung der Ausgrabungen. Im Antiken Hera, das nacheinander von Phönizieren, Dorern, Römern und Byzantinern beherrscht wurde, sieht man entlang der Heiligen Strasse, ausser Wohnblocks aus verschiedenen Epochen, Marktplätze, Thermen, Heiligtümer, Grabanlagen aus archaischer und klassischer Zeit und Reste aus früher christlicher Zeit.

Am Südende der Insel liegt die Ausgrabungsstätte von Akrotiri. Die Ausgrabungen haben eine ganze Stadt mit Häusern, Strassen, Plätzen und Werkstätten, die bei einem Vulkanausbruch um 1500 vor Christus verschüttet wurde, wieder zu Tage gebracht. In den Häusern selber fand man zum Teil nahezu unversehrte Wandmalereien, die heute im Nationalmuseum Athen gezeigt werden.

Wenn man im Juli auf Santorini ist, sollte man sich das Volksfest nicht entgehen lassen, das am 20. Juli im Kloster des Propheten Elias auf dem höchsten Berggipfel der Insel gefeiert wird.

Das älteste und malerischste Dorf ist Ia, an der Nordspitze (11 Kilometer von Fira). Viele der kleinen Häuschen sind in den weichen Fels hineingegraben, die einen weissgetüncht, die anderen blau oder ockerfarben gestrichen.

Santorini hat aber noch mehr faszinierendes zu bieten: Wo sonst kann man sich an einem Strand sonnen, der aus rotem oder schwarzem Lavasand besteht?


Geschichte

Vor 3500 Jahren ragte noch ein Vulkan wie der Vesuv über 1 000 Meter hoch in den Himmel. Dann explodierte er und ließ nur drei Inselränder übrig. Der größte von ihnen heißt heute Santorini. 1500 vor Christi ereignete sich die letzte große Explosion des Vulkans auf Santorini. Dreißig Millionen Kubikmeter Lava wurden in 36 Kilometer Höhe über die Insel geschleudert. Durch diese Explosion wurde die Insel in der Mitte geteilt und dem Mythos zufolge versank so die Stadt Atlantis. In unserem Jahrhundert entstanden nach und nach die beiden kleinen Inseln Palea und Nea Kameni, ein Beweis für die fortdauernde vulkanische Aktivität.

Einreise

Zur Einreise genügt ein gültiger Personalausweis. Kinder unter 16 Jahren müssen im Pass eines mitreisenden Elternteils eingetragen sein oder benötigen einen Kinderausweis (ab zehn Jahren mit Bild).

Gesundheit

Bei Einreise nach Griechenland sind keine gesundheitlichen Risiken zu erwarten, es sind auch keine Impfungen gefordert, jedoch empfiehlt sich ein Schutz gegen Polio, Tetanus und Diphtherie.

Zur vollständigen Kostenabdeckung empfehlen wir den Abschluss einer Zusatzversicherung. Ansonsten reicht es, wenn man einen internationalen Krankenschein besitzt. Die Arztrechnungen und Quittungen beim Kauf von Medikamenten sollte man aufheben, damit sie später bei der heimischen Krankenkasse zur Erstattung vorlegt werden können.

Weitere Informationen:

http://www.santorini.net

http://www.kallisti-reisen.de

http://www.kalliste.de






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