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Akropolis - die Antike thront über dem modernen Athen


Von Franka Janßen

Laut Erzählung hat Diogenes, ein griechischer Philosoph, ohne Besitz und vollkommen freiwillig in einer Tonne gehaust – und als dann eines Tages Alexander der Große zu ihm kam und fragte, ob er einen Wunsch habe, soll seine Antwort: „Einen kleinen: Geh mir etwas aus der Sonne!“ gewesen sein. Ob Diogenes vielleicht einfach einen freien Blick auf die Akropolis haben wollte? Schließlich zog und zieht der „heilige Hügel“, auf dem die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Griechenlands steht (der Parthenon), schon von weitem gut sichtbar jeden Blick auf sich - und das nicht nur nachts bei Festbeleuchtung.


Zu sehen gibt es auf der Akropolis einiges. Ist man nach einem anstrengenden Fußmarsch erst einmal oben angelangt, steht man vor den Propyläen, die das imposante Eingangstor zu der „Hochburg“ bilden. Südlich von ihnen erblickt man den Tempel der Athena Nike (Nike-Tempel). Er wurde um 420 vor Christus erbaut und sollte an die griechischen Siege über die Perser erinnern. In seinem Inneren stand das Kultbild der Siegesgöttin Athene, der Göttin des Krieges und der Weisheit, die als Stadtbehüterin Athens verehrt wurde.

Der Parthenon ist mit einer Säulenhöhe (mit Kapitell) ungefähr 10 Meter hoch, wird von 46 Säulen umringt und ist der größte Tempel auf dem griechischen Festland.

Er erfüllte jedoch nicht die Funktionen eines Tempels, sondern die einer Schatztruhe: Der Attisch-Delische Seebund, der während der Perserkriege (500 – 479 vor Christus) Athens Herrschaftsstellung als Seemacht begründete, nutzte ihn als Aufbewahrungsort für die Bundeskasse. Auch die Athene-Statue im Tempelinnenraum (Cella) hatte einen mehr finanziellen als kulturellen Zweck: Sie sollte, aus Gold und Elfenbein gearbeitet, in Krisenzeiten als Rückhalt dienen.


Da seit 1983 Baumaßnahmen am Parthenon vorgenommen werden, ist der Zutritt zum Tempel leider nicht möglich – was sich wohl in allzu naher Zeit auch nicht ändern wird, da das Ende dieser Restaurations-Arbeiten nicht abzusehen ist.

Das Erechtheion, um 420 – 406 vor Christus erbaut, ist ein ziemlich untypisches griechisches Bauwerk: Es besteht aus verschiedenen Gebäudeteilen und ist asymmetrisch erbaut – was durchaus geplant war. Es sollte die vielen aufeinandertreffenden Kulturen und Kultstätten und ihre Verbindungen zueinander verdeutlichen. Der Vorbau des Erechtheion ist besonders sehenswert: Sein Dach wird von Koren (Mädchen-Statuen) getragen. Fünf der originalen Koren befinden sich im Akropolis-Museum, die sechste steht im Britischen Museum in London.

Hat man sich nicht zu Beginn des Rundganges in das Parthenon-Museum begeben, lohnt es sich auf jeden Fall, am Ende einmal dort hineinzuschauen. Zu sehen gibt es die originalen Koren vom Erechtheion, Skulpturen-Schmuck vom Parthenon und andere Jünglings- und Frauen-Statuen.






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