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Bretagne - Das Urgestein Frankreichs.


Die Bretagne ist das Urgestein Frankreichs, sind doch die Bretonen der Bevölkerungsteil Frankreichs, der nie seine eigene Sprache, seine eigenen Traditionen und seinen Lebensstil aufgegeben hat.


Es ist auch das Land, in dem die Sagen um König Artus lebendiger geblieben sind, als in ihrem Ursprungsland. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn verschiedene Überlieferungen die Handlung in die einst so ausgedehnten Wälder der Bretagne verlegten, etwa in den 'Zauberwald' von Brocéliande, in dessen Zentrum ein goldener Baum steht. Nahe des Baums liegt ein kleiner See mit dem bezeichnenden Namen 'Feen-Spiegel'. Hier sollen Tristan und Isolde gelebt haben.


Aber die Geschichte dieses Landes, das den Nordwestzipfel Frankreichs bildet, reicht viel weiter zurück. Die Menschen der Steinzeit richteten bei Carnac Tausende von mächtigen Steinen auf, sorgsam in Reihen angeordnet, deren Sinn heute niemand mehr kennt. Waren es Prozessionswege? Markierungen astronomischer Richtungen? Aber nicht nur bei Carnac findet sich das Erbe der Steinzeitkultur: Überall in der Bretagne finden sich Dolmen (frühe Begräbnisstätten) und Menhire (die Hinkelsteine von Obelix).


Man kann sich leicht vorstellen, dass es in einem Lande, dass auf so alte Traditionen zurückblicken konnte, in dem die alten Sagen noch so lebendig waren, das Christentum sehr schwer hatte, sich durchzusetzen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass in der Bretagne auch das Christentum, nachdem es dies erst einmal geschafft hatte, eindrucksvolle Denkmäler hinterlassen hat. So die Kalvarienberge in den Kirchhöfen. Diese Kunst hat, bedingt durch den Werkstoff, den Granit, ganz eigene Formen gefunden. Und so mancher Menhir wird nun von einem Kreuz gekrönt.


Aber die Bretagne ist auch das Land des Meeres, wird es doch von drei Seiten vom Meer umspült. So hat hier die Fischerei eine lange Tradition und auch heute ist der Fang der bretonischen Fischer in den Feinschmeckerlokalen der Hauptstadt Paris begehrt. Der Reisende im Land kann sich daher auch fast überall frischer Meeresfrüchte erfreuen.

Und noch eine kulinarische Spezialität hat ihren Ursprung in der Bretagne: die Crêpe. Die Bretonen bereiten diese hauchdünnen Pfannekuchen sowohl als süße Speise, aber auch als herzhafte 'Galetten' mit Käse, Schinken und Eiern zu. 

Die Bretonen gelten als besonders traditionsbewusst. Neben zahlreichen Tanzfesten veranstalten sie etliche Prozessionen, die nicht selten auf kultähnliche Bräuche zurückgehen. In der Bretagne (Lorient) findet auch alljährlich das große Interkeltische Festival statt, zu dem 4000 keltische Künstler, von Schottland im Norden bis Galizien im Süden, auftreten.






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