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Das alte Königreich Navarra


„Kontinent im Kleinen“, so wird Navarra oft auf grund der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und der facettenreichen Landschaft beschrieben. Und wirklich findet sich dem alten Königreich fruchtbare Täler mit mildem Meeresklima oder heiße und trockene Ebenen. Auf die bewegte Geschichte der Provinz ist es zurückzuführen, dass sie auch heute noch über gewisse Privilegien und Sonderstellungen gegenüber den anderen Provinzen verfügt.


Hauptstadt von Navarra ist Pamplona, dessen Namensgeber der römische General Pompejus, der in der ursprünglich baskischen Siedlung sein Lager aufschlug. Im Mittelalter bestand die Stadt aus drei Burgen, die jeweils über eigenen Mauern verfügten und deren Fürsten oft miteinander im Streit lagen. Im 15. Jahrhundert wurden die Burgen zusammengeschlossen, so dass durch Einreißen der Innen mauern, die Stadt nun von einer Stadtmauer umgeben war. Im Laufe der Jahrhunderte wurde diese Mauer weiter ausgebaut und mit Türmen verstärkt. Heute erinnert sie nur noch an die Zeit als Pamplona als Festung diente. Sie ist jedoch gut erhalten und lädt zu einer Besichtigung und einem Spaziergang mit Blick in die Stadt ein.

Eins der imposantesten Bauwerke der Stadt ist die Kathedrale aus dem 14. und 15. Jahrhundert, die im gotischen Stil erbaut wurde und deren Kreuzgang als eine der bedeutendsten Arbeiten der mittelalterlichen Architektur in Europa. Die Bischofskirche beherbergt in ihrem Inneren auch das Grabmal von König Carlos III. und seiner Frau.

Weltberühmt ist Pamplona auch für seine San Fermin Feste, die alljährlich zu Ehren des Schutzpatrons der Stadt abgehalten werden. Teil der Feste ist das traditionelle Stiertreiben, das sogenannte Encierro, bei dem junge Männer durch die ganze Stdt vor den Stieren herlaufen.


Eine weitere schöne Kathedrale findet man in Tudela, die besonders für ihr beeindruckendes Portal bekannt ist. Die zweitgrößte Stadt der Provinz ist in ihren Erscheinungsbild deutlich von der jahundertelangen Herrschaft der Araber geprägt worden.

Die meisten Städte der Provinz entstanden entlang der Pilgerstrasse, die im Mittelalter durch Navarra nach Santiago de Compostela führte. So entstanden Städte wie Puente la Reina - an einem Treffpunkt der zwei Hauptwallfahrtswege – oder Estella. Letztere verfügt über einige interessante Baudenkmäler, darunter die Kirche San Pedro de la Rúa oder auch den Königspalast, der das einzige romanische Bauwerk profanen Ursprungs in Navarra ist. Architektonisch bedeutend sind auch die Klöster Irache und Iranzu.

Ebenfalls charakteristisch ist das Stadtbild von Sangüesa: der Ort ist voller monumentaler Kunstwerke, deren Erbauung unmittelbar auf die Wallfahrer zurückzuführen ist. Besonders erwähnenswert ist die Kirche Santa María aus dem 12. Jahrhundert, sowie die nahe gelegene Burg Javier, der Geburtsort des heiligen Franziskus.

Nicht verpassen sollte man auch die Burg von Olite und den dazugehörigen Königspalast aus dem 13. und 15. Jahrhundert. Heute sind Teile des mächtigen Baus in ein staatliches Luxushotel, einen Parador, umgewandelt worden.


Doch auch der ländliche Teil Navarras hält für seine Besucher Reizvolles bereit. Zu den schönsten und malerischsten Tälern, die an den Ausläufern der Pyrenäen liegen, gehören Roncal und Salazar . Besonders Naturfreunde werden in der Wildnis von La Selva del Irate oder der als Remendía bezeichneten Gegend voll auf ihre Kosten kommen. Auch für Sporturlauber ist dieses Gebiet interessant: es bietet hervorragende Voraussetzungen für Skilanglauf oder man kann die Gipfel der Berge besteigen.

Ein milderes Klima herrscht dagegen im Baztan Tal. Hier kann man ausgedehnte Spaziergänge durch die Landschaft aus niedrigen, mit Laubbäumen bewachsenen Hügel unternehmen. Fast 120 verschieden Baumarten findet man im botanischen Garten von Senorío de Bértiz. Für leichten Grusel sorgen die Höhlen von Zugarramurdi. Der Legende zufolge halten dort Hexen ihre nächtlichen Treffen mit dem Teufel ab. 


In allen Tälern und Landschaftsstrichen wird man auch immer wieder auf vereinzelte Gehöfte, robuste Steinhäuser und idyllische kleine Dörfer, wie Vidangoz im Roncaltal oder Arive stoßen. Mit ihren ruhigen und freundlichen Atmosphären laden sie zum Verweilen und zum Genuss der regionalen Küche ein. Diese ist in ihrer Vielfältigkeit und ihrer eigenen Note ein guter Spiegel für den Charakter dieser Provinz und ihrer eigenständigen Kultur.


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